Veröffentlicht am 3. November 2026

Festpreis oder Stundenzettel: Wie ich Projekte kalkuliere

Warum ich Webprojekte zum Festpreis kalkuliere, wie ich den Umfang festlege und wo ein Festpreis an Grenzen stößt.

Warum ich keine Stunden verkaufe

Mein Werdegang spielt hier hinein: Ich habe rund sechs Jahre draußen gearbeitet, die meiste Zeit im Garten- und Landschaftsbau, in der städtischen Grünpflege und auf einem Demeterhof. Dabei habe ich gelernt, wie teuer ein Vorhaben wird, das nicht durchdacht geplant ist. Bei einer Abrechnung nach Aufwand liegt dieses Risiko in der Regel beim Kunden. Deshalb verkaufe ich bei CK Communication & Growth Ergebnisse mit festem Rahmen.

Beim Stundenzettel kommt ein zweites Problem dazu: Wenn ich durch bessere Werkzeuge und Abläufe schneller werde, sinkt mein Umsatz.

Wie ich zu einem Festpreis komme

Ich kalkuliere in zwei Schritten.

Erstens: Umfang festziehen. Bevor eine Zahl fällt, schreibe ich auf, was fertig sein muss und was ausdrücklich nicht dazugehört. Der zweite Teil ist wichtiger, als er klingt. Preisstreitigkeiten entstehen oft aus unausgesprochenen Erwartungen. Dafür brauche ich ein prüfbares Ziel, wie ich es in Abnahmekriterium festlegen beschreibe.

Zweitens: gegen den Markt prüfen. Ich vergleiche das Paket mit dem, was für eine vergleichbare Leistung üblich ist, damit der Preis fair bleibt und trotzdem Raum für persönliche Betreuung lässt.

Wo der Festpreis seine Grenze hat

Nicht alles lässt sich vorab festlegen. Bei Projekten, deren Aufwand stark von Sortiment, Abläufen und Anbindungen abhängt, nenne ich bewusst keinen pauschalen Startpreis. Dort gibt es nach einem kurzen Erstgespräch ein konkretes Angebot. Auch das ist ein Festpreis, der erst nach der Klärung entsteht.

Was ich bei Änderungen mache

Zusatzwünsche außerhalb des vereinbarten Umfangs laufen über einen separaten Change Request, mit Auswirkung auf Preis und Zeitplan. Ich schiebe sie nicht stillschweigend in den Preis. Verschiebt sich während eines Projekts etwas Wesentliches, spreche ich es an, bevor es abgerechnet wird.

Was ich anbiete, steht auf der Seite Leistungen; für ein konkretes Vorhaben schreiben Sie mir über Kontakt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Innerhalb des vereinbarten Umfangs trage ich das Kostenrisiko.
  • Vor jeder Zahl steht eine Liste: was dazugehört und was nicht.
  • Das Ergebnis prüfe ich gegen den Markt.
  • Wo der Aufwand ungewiss ist, steht erst das Gespräch, dann das Angebot.
  • Zusatzwünsche laufen über einen separaten Change Request mit Auswirkung auf Preis und Zeitplan.

Sie möchten ein ähnliches Projekt besprechen? Im Erstgespräch klären wir den passenden nächsten Schritt.